Past Courses

Winter term 2016

MA-Vorlesung: Digital Humanities. Eine Einführung

(Montag 16-18 Uhr, Nikolausberger Weg 15 - Hörsaal der Archäologie, 4503679)

Digital Humanities bezeichnet ein neues Feld der computergestützten Forschung in den Geisteswissenschaften. Die Vorlesung gibt eine Übersicht über die wichtigsten Fragestellungen, Methoden und Ergebnissen, dies anhand von Beispielen aus den Textwissenschaften und der Archäologie. Es geht vor allem um digitale Editionen, Metadaten, TEI, Korpusbildung, Text Mining, 3D-Modellierung, virtuelle Museen, GPS, Open Access und Creative Commons, algorithmische Kritik und viele ähnliche neue Entwicklungen. Neugierige sind willkommen.

Schreibman, S. / Siemens, R., & Unsworth, J. (Eds.) (2004, 2. Aufl. 2015). A Companion to Digital Humanities; Gold, M. K. (Ed.) (2012). Debates in the Digital Humanities; Terras, M. / Nyham, J.,  & Vanhoutte, E. (Ed.) (2013). Defining Digital Humanities. A Reader; McGann, J. (2014). A New Republic of Letters. Memory and Scholarship in the Age of Digital Reproduction.

 

BA-Aufbauseminar: Literatur und biologische Anthropologie

(Dienstag 10-12 Uhr, VG 2.105, 4503680)

Warum teilen Menschen Geschichten, wie tun sie das in Jäger- und Sammlerkulturen, wie lernen Kinder Geschichten zu erzählen, gibt es vielleicht Universalien in der Vielfalt der Literaturen? Solche und ähnliche Fragen zur Literatur haben viel mit der Biologie des Menschen zu tun. Das Seminar gibt einen Überblick über wesentliche Ansätze, die Literatur von der Seite der Biologie zu verstehen. Damit gemeint sind Konzepte der evolutionären Erklärung von Literatur, Ansätze aus den Kognitionswissenschaften und der Entwicklungspsychologie oder auch ethnologische Untersuchungen zur Entwicklung von Kulturen.

Karl Eibl (2004). Animal Poeta. Bausteine der biologischen Kultur- und Literaturtheorie; Jonathan Gottschall (2012). The Storytelling Animal: How Stories Make us Human; Carten Gansel & Dirk Vanderbeke (Hg.) (2012). Telling Stories. Literature and Evolution.

eltliteratur im Zitat - Neue, computergestützte Wege der Literaturanalyse

Forschungskolloquium

(nach Vereinbarung, 4503681)

Im Forschungskolloquium werden entstehende Abschlussarbeiten, besonders Doktorarbeiten vorgestellt und kritisch diskutiert. Teilnahme auf Einladung oder Anfrage.

 

 


 

Summer term 2016

BA-Vertiefungsseminar: Gustav Mahler - Klavier- und Orchesterlieder

(Dienstag 8-10 Uhr, SDP 1.245, 4502928)

 

Gustav Mahler (1860-1911) ist der wohl bedeutendste Komponist zwischen der Spätromantik und Moderne. Mahlers Musik ist wesentlich durch seine lebenslange Auseinandersetzung mit der Literatur geprägt. Besonders seine Vertonung aus der Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“, die Bearbeitung von Texten Johann Wolfgang Goethes, Franz Grillparzers, Friedrich Nietzsches, Friedrich Rückerts und von Übersetzungen chinesischer Lyrik stehen im Mittelpunkt seiner Musik. Das Seminar untersucht das Verhältnis Mahlers und der Literatur entlang ausgewählter Werke und führt in die Interpretation von Vertonungen ein. Das Seminar setzt notwendig die Fähigkeit, Noten und Partituren lesen zu können, voraus, die von Büchern sowieso.

 

Constantin Floros, Gustav Mahler. München 2010; Peter Revers, Mahlers Lieder. Ein musikalischer Werkführer. München 2000; Peter Revers, Oliver Korte (Hg.), Gustav Mahler. Interpretationen seiner Werke. 2 Bde. Laaber 2011; Bernd Sponheuer / Wolfram Steinbeck (Hg.), Mahler-Handbuch. Kassel 2010;Ulrich Tadday (Hg.), Gustav Mahler: Lieder, Musik-Konzepte 136 (2007); Renate Ulm (Hg.), Gustav Mahlers Symphonien. Kassel 2001.

 

BA-Aufbauseminar: Einführung in die experimentelle Literaturwissenschaft

(Dienstag 10-12 Uhr, SDP 1.245, 4502930)

 

Wie lesen wir, was finden wir schön oder Wie verändert Literatur ihre Leser – Fragen wie diese, werden in der Literaturwissenschaft durch experimentelle Ansätze erforscht. Aber was ist denn ein literaturwissenschaftliches Experiment? Das Seminar führt in Grundzüge experimenteller Methoden ein und erprobt in praktischen Übungen die Konzeption und Durchführung von Experimenten in der Literaturwissenschaft. Es richtet sich an Anfänger, die neugierig sind, andere Wege der Literaturwissenschaft zu erkunden.

 Willie van Peer/Frank Hakemulder/Sonia Zyngier, Scientific Methods for the Humanities, 2012 (Benjamins); Arndt Bröder, Versuchsplanung und experimentelles Praktikum, 2011 (Hogrefe); Gert Rickheit u.a., Kognitive Linguistik. Theorien, Modelle, Methoden, 2010 (UTB); Viktor Sarris / Siegbert Reiß, Kurzer Leitfaden der Experimentalpsychologie, 2005 (Pearson)
Weltliteratur im Zitat - Neue, computergestützte Wege der Literaturanalyse

 

 

Forschungskolloquium

(nach Vereinbarung, 4502929)

Im Forschungskolloquium werden entstehende Abschlussarbeiten, besonders Doktorarbeiten vorgestellt und kritisch diskutiert. Teilnahme auf Einladung oder Anfrage.

BA-Vertiefungsseminar: Gustav Mahler - Klavier- und Orchesterlieder

(Dienstag 8-10 Uhr, SDP 1.245, 4502928)

Gustav Mahler (1860-1911) ist der wohl bedeutendste Komponist zwischen der Spätromantik und Moderne. Mahlers Musik ist wesentlich durch seine lebenslange Auseinandersetzung mit der Literatur geprägt. Besonders seine Vertonung aus der Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“, die Bearbeitung von Texten Johann Wolfgang Goethes, Franz Grillparzers, Friedrich Nietzsches, Friedrich Rückerts und von Übersetzungen chinesischer Lyrik stehen im Mittelpunkt seiner Musik. Das Seminar untersucht das Verhältnis Mahlers und der Literatur entlang ausgewählter Werke und führt in die Interpretation von Vertonungen ein. Das Seminar setzt notwendig die Fähigkeit, Noten und Partituren lesen zu können, voraus, die von Büchern sowieso.

Constantin Floros, Gustav Mahler. München 2010; Peter Revers, Mahlers Lieder. Ein musikalischer Werkführer. München 2000; Peter Revers, Oliver Korte (Hg.), Gustav Mahler. Interpretationen seiner Werke. 2 Bde. Laaber 2011; Bernd Sponheuer / Wolfram Steinbeck (Hg.), Mahler-Handbuch. Kassel 2010; Ulrich Tadday (Hg.), Gustav Mahler: Lieder, Musik-Konzepte 136 (2007); Renate Ulm (Hg.), Gustav Mahlers Symphonien. Kassel 2001.

 

BA-Aufbauseminar: Einführung in die experimentelle Literaturwissenschaft

(Dienstag 10-12 Uhr, SDP 1.245, 4502930)

Wie lesen wir, was finden wir schön oder Wie verändert Literatur ihre Leser – Fragen wie diese, werden in der Literaturwissenschaft durch experimentelle Ansätze erforscht. Aber was ist denn ein literaturwissenschaftliches Experiment? Das Seminar führt in Grundzüge experimenteller Methoden ein und erprobt in praktischen Übungen die Konzeption und Durchführung von Experimenten in der Literaturwissenschaft. Es richtet sich an Anfänger, die neugierig sind, andere Wege der Literaturwissenschaft zu erkunden.

 Willie van Peer/Frank Hakemulder/Sonia Zyngier, Scientific Methods for the Humanities, 2012 (Benjamins); Arndt Bröder, Versuchsplanung und experimentelles Praktikum, 2011 (Hogrefe); Gert Rickheit u.a., Kognitive Linguistik. Theorien, Modelle, Methoden, 2010 (UTB); Viktor Sarris / Siegbert Reiß, Kurzer Leitfaden der Experimentalpsychologie, 2005 (Pearson)

Weltliteratur im Zitat - Neue, computergestützte Wege der Literaturanalyse

Forschungskolloquium

(nach Vereinbarung, 4502929)

Im Forschungskolloquium werden entstehende Abschlussarbeiten, besonders Doktorarbeiten vorgestellt und kritisch diskutiert. Teilnahme auf Einladung oder Anfrage.

 


 

Winter term 2015/16

Oberseminar: Digital Humanities Research Seminar

(Tuesday 4-6 pm, GCDH, with Caroline Sporleder)

Digital Humanities is an umbrella term for computer-based research in the humanities. Computer-based research in the humanities change and expand the methods used for scholarly research.The seminar is a hands-on workshop for ongoing projects at the Göttingen Campus making use of the computer to improve scholarly research. It is open for everyone interested in new ways to do research in the humanities.

 

Forschungskolloquium

(nach Vereinbarung, 4501788)

Im Forschungskolloquium werden entstehende Abschlussarbeiten, besonders Doktorarbeiten vorgestellt und kritisch diskutiert. Teilnahme auf Einladung oder Anfrage.

 


 

Summer term 2015

Lecture: Reading for Pleasure. Introduction into Cognitive Aesthetics

(Tuesday 2-4 pm, Wednesday 10.45-12.30 am, Thursday 10.45-12.30 am, May 2015, Dipartimento di Psicologia e Szience Cognitive, University of Trento )

Recent findings in cognitive psychology and neuroscience enter the scholarly field of the arts and humanities step by step. Catchwords like neuroaesthetics or cognitive poetics circumscribe the change even in methodologcial approaches when empirical and experimental methods widen the historical ways of doing research in the humanities. The aim of the course is that of giving students an overview on empirical methods used in this area, introdcue major cognitive concepts and elucidate the neursoscientific prerequisites why humans have art.

 

DH Cookbook: How to handle spatial data, metadata, and sentiment data

(with Alexander Jahnke and Martin Langner, 990349)

Data are not information by themselves nor are data direct knowledge. Instead data have to be prepared, to be processed, and to be structured, to make sense out of it. On three examples of data, spatial data, metadata, and sentiment data, the seminar shows hands on how to deal with data in the humanities. Spatial data are essential for any kind of geography of culture. Library catalogues couldn’t work without metadata. And we are attached to many cultural expressions because of the sentiments they elicit. With experts also from outside the seminar explores the ways to handle data in the humanities.

 

Bachelor-Seminar: Das Selbst erzählen. Über den Zusammenhang von Erzählen, Literatur und Selbst

(Friday, 8 - 10 am, SDP 1.245, 4501789)

Seit Theodor Lipps "Das Wissen von Fremden Ichen" (1907) ist auf den engen Zusammenhang von Erzählen und Selbst immer wieder hingewiesen worden. Neuere Forschungen in der Narratologie, Psychologie und Philosophie haben diese Debatte aufgegriffen und fortgeführt. Sie versucht zu erhellen, warum Erzählen das eigene Selbst festigen kann, welche therapeutische Wirkung gerade auch Literatur hat und in welchen Phasen der eigenen Biographie Schreiben und Lesen eine lebensbestimmende Macht zu entfalten vermag. Das Seminar erörtert die Tradition dieser Bibliothereapie und diskutiert die neueren Ansätze auch mit Blick auf die Schule.

Roy F. Baumeister (Ed.) (2000), Self in Social Psychology. Key Readings; Jerome Bruner (2003), Making Stories: Law, Literature, Life; Shaun Gallagher (Ed.) (2011), The Oxford Handbook of the Self; Robyn Fivush/Catherine A. Haden (2013), Autobiographical Memory and the Construction of A Narrative Self. Developmental and Cultural Perspectives; Dan Zahavi (2014), Self & Other. Exploring Subjectivity, Empathy, and Shame; James Pennebaker/John F. Evans (2014), Expressive Writing. Words that Heal.

Forschungskolloquium

(nach Vereinbarung, 4501788)

Im Forschungskolloquium werden entstehende Abschlussarbeiten, besonders Doktorarbeiten vorgestellt und kritisch diskutiert. Teilnahme auf Einladung oder Anfrage.

 


 

Winter term 2014/15

Lecture: Digital Humanities. An Introduction

(Monday, 4 - 6 pm, October 20th, Nikolausberger Weg 15, PH 12, with Martin Langner & Heike Neuroth, 4501104)

Digital Humanities encompasses a new field of computer based research in the humanities. The lecture gives a general survey on major issues of this new field, namely by examples in the area of archeology, library and text studies. In detail the lecture talks about metadata and vocabularies, digitization, virtual research environments, open access and creative commons, data bases for objects and texts, GPS, 3D modeling, virtual museums, TEI, corpora, text mining, and algorithmic critics. A tutorial (Wednesday 2-4 pm) completes the lecture.

Schreibman, S./Siemens, R. & Unsworth, J. (Eds.) (2004), A Companion to Digital Humanities; Gold, M. K. (Ed.) (2012), Debates in the Digital Humanities; Terras, M. / Nyham, J. / Vanhoutte, E. (Ed.) (2013), Defining Digital Humanities. A reader; McGann, J. (2014), A New Republic of Letters. Memory and Scholarship in the Age of Digital Reproduction.

 

Master seminar: World Literature. Theory and Concepts

(Tuesday, 10 am - 2 pm, Theologicum 0.132/0.133, October 21th, with Omid Azadibougar, 4501075)

Recent discussions on world literature conceptualize the term anew and revitalize older debates on world literature since the days of Goethe. Various models propose different ways of approaching the concept: Casanova, Moretti, Apter, Damrosch and D"haen, among others, offer fresh perspectives on global literature, address the possibility of the concept, and propose methods of doing world literature. Is world literature only a utopian term? Is it just the result of a global market? Does a global culture or literature as such really exist? How can we read world literature through translation? In the seminar we read and analyze current theories and look into details of specific "cases" that deal with world literature to address these and other questions.

NOTE: 1 - The “Guest Lecture” date is tentative and may change, depending on the availability of invited guests. 2 - A term paper is required for assessment. Students will be given themes relevant to the course to choose from and respond to in the form of an essay of 2000 words. Further details will be provided in due course.

Syllabus

Casanova, Pascale, The World Republic of Letters. Cambridge, MA: Harvard University Press, 2004; Prendergast, Christopher, ed., Debating World Literature. London: Verso, 2004; Rosendahl Thomsen, Mads, Mapping World Literature: International Canonization and Transnational Literatures, London: Bloomsbury, 2008; D"haen, Theo, David Damrosch, and Djelal Kadir, eds. The Routledge Companion to World Literature. London: Routledge, 2011; Moretti, Franco, Distant Reading. London: Verso, 2013; Apter, Emily, Against World Literature: On the Politics of Untranslatability. London: Verso, 2013.

 

Master seminar: Computer based text analysis

(Monday, 2 - 4 pm, October 20th, VG 2.107, 4501073)

New concepts to formalise textual feature and new tools for different kind of text mining open the door for computer based text analysis. The seminar introduces into theories and concept of computer assisted text analysis and analyses different mining tools. It explains how to prepare data, build corpora and run first experiments.

Noah Bubenhofer, Korpuslinguistik in der linguistischen Lehre, in: JLCL 26, 1 (2011), 141-156; Noah Bubenhofer, Sprachgebrauchsmuster. Korpuslinguistik als Methode der Diskurs- und Kulturanalyse, Berlin 2013; Stephen Ramsay, Reading Machines. Toward an Algorithmic Criticism, 2011; Würzner, K./Pohl, R. (Eds.), Lexical Resources in Psycholinguistic Research, Potsdam 2011; Matthew K. Gold (Ed.), Debates in the Digital Humanities,  2012; M.-L. Ryan / L. Emerson / B. Robertson (Eds.), The Johns Hopkins Guide to Digital Media and Textuality, Baltimore 2013; Michaela Mahlberg, Corpus Stylistics and Dickens's Fiction, 2013; Franco Moretti, Distant Reading, 2013; Matthew Jockers, Macroanalysis: Digital Methods & Literary History, 2013; Melissa Terras / Juliane Nyham / Edward Vanhoutte (Ed.), Defining Digital Humanities. A reader, 2013; Ben Zimmer, Google's Ngram Viewer Goes Wild. The Atlantic 10, 2013; Kersten Roth u.a. (Eds.), Angewandte Diskurslinguistik, Berlin 2013, Ulrike H. Meinhof u.a. (Eds.), Diskurslinguistik im Spannungsfeld von Deskription und Kritik, Berlin 2013; Luke Dormehl, Should We Teach Literature Students How to Analyze Texts Algorithmically, Co.Labs; Rens Bod, A New History of Humanities. The Search for Principles and Patterns from Antiquity to the Present, Oxford 2013; Matthew Jockers, Text Analysis with R for Students of Literature, Heidelberg 2014; Jerome McGann, A New Republic of Letters. Memory and Scholarship in the Age of Digital Reproduction, Harvard UP 2014; M. H. Beals, Introduction to Digital Analysis Techniques, 2014;  Taylor Arnold / Lauren Tilton, Humanities Data in R. Exploring Networks, Geospatial Data, Images, and Text, New York 2015; Markus Hoffmann / Andrew Chrisholm, Text Mining and Visualization: Case Studies Using Open-Source Tools, CRC Press 2015; Kenneth M. Price / Ray Siemens (Eds.), Literary Studies in the Digital Age. An Evolving Anthology, MLA Commons 2016; Natalia Levshina, How to do Linguistics with R. Data exploration and statistical analysis, Amsterdam 2016; Monya Baker, Scientific computing: Code alert. Nature 541 (2017), 563-565, doi:10.1038/nj7638-563a563-565; Fotis Jannidis / Hubertus Kohle / Malte Rehbein (Ed.), Digital Humanities. Eine Einführung, Heidelberg 2017; Mirko Schäfer / Karin van Es (Ed.), The Datafied Society. Studying Culture through Data, Amsterdam 2017; Patrick Joula / Stephen Ramsay, Six Septembers. Mathematics for the Humanists. Nebraska 2017; Julia Silge / David Robinson, Textmining with R. A Tidy Approach, Sebastopol 2017.

Wiki: http://litre.uni-goettingen.de/index.php/Hauptseite

DH-Handbuch

Statistics for the humanities

Doing Digital Humanities. A bibliography

AntConc, http://www.antlab.sci.waseda.ac.jp/software.html#antpconc (cf. http://programminghistorian.org/lessons/corpus-analysis-with-antconc)

Approsto, http://approsto.com/text-statistics/

Bookworm, http://bookworm.culturomics.org/

Karl Broman, http://kbroman.org/

Ryan Boyd, http://textportal.ryanb.cc/

CATMA, http://www.catma.de/

Concordance Search Charles Dickens, http://clic.bham.ac.uk/

Circos, http://circos.ca/

Computational stylistics, https://sites.google.com/site/computationalstylistics/ (cf. http://dragonfly.hypotheses.org/316)

Corpus-Tool, http://www.corpustool.com/index.html

Corpus-Tools, http://corpus-tools.org/home/

Data Visualization, http://codegeekz.com/30-best-tools-for-data-visualization/

Deutsches Textarchiv, http://www.deutschestextarchiv.de/

DiaCollo, http://kaskade.dwds.de/diacollo-tutorial/#introduction.html

Dictionary of Numbers, http://www.dictionaryofnumbers.com/

Digitales Wörterbuch der deutschen Sprachen, http://www.dwds.de/

Digital History Methods in R, http://dh-r.lincolnmullen.com/

di-lemmata, http://www.di-lemmata.de

DiRT Directory, http://dirtdirectory.org/

Einführung in die Korpuslinguistik, http://www.bubenhofer.com/korpuslinguistik/kurs/

eMargin, https://emargin.bcu.ac.uk/

Emosaic, http://emosaic.de/

Flesch-Index, http://fleschindex.de/

Genesis, http://groups.csail.mit.edu/genesis/

GEPHI-Introduction, http://www.martingrandjean.ch/gephi-introduction/

JGAAP, http://evllabs.com/

Juxta, http://www.juxtasoftware.org/

Keyness analysis, http://ucrel.lancs.ac.uk/llwizard.html

Kristopher Kyle's Text Analysis Tools, http://www.kristopherkyle.com/tools.html

Korpus-Explorer, www.corpusexplorer.de

Labfolder, https://www.labfolder.com/

Linguistic inquiry and word count, http://www.liwc.net/

LingPipe, http://alias-i.com/lingpipe/

Literary studies in the digital age (MLA commons), https://dlsanthology.commons.mla.org/whipping-boys-explained-literary-annotation-and-digital-humanities/

Mallet, http://mallet.cs.umass.edu/index.php (David Mimno, Similar words)

Many Eyes, http://www-958.ibm.com/software/analytics/manyeyes/

Metacanon, http://metacanon.org/

Ngram Viewer, http://books.google.com/ngrams

NovelTM, http://novel-tm.ca

Palladio, http://palladio.designhumanities.org/, getting started

PaperMachine, http://papermachines.org/

Persona, http://www.davidkelly.ie/projects/personae/

Phyton Programming for the Humanities, http://fbkarsdorp.github.io/python-course/

Poem Viewer, http://ovii.oerc.ox.ac.uk/PoemVis/

Prism, http://prism.scholarslab.org/

Projekt Gutenberg, http://gutenberg.spiegel.de/

RhymeDesign, http://www.sci.utah.edu/~nmccurdy/rhymeDesign/

Richard Sandes Forsyth, http://www.richardsandesforsyth.net/software.html

R Project, http://www.r-project.org/

An Introduction to Visualisation in R and Gephi, https://4f85425bf1b26b5bfaba34103e69f40e19be3402-www.googledrive.com/host/0Byvk0A8Ic21YSVh0YWNWUnFsZ00#/

RSpace, https://www.researchspace.com/

Seeing Theory, http://students.brown.edu/seeing-theory/index.html

Serendip-o-matic, http://serendipomatic.org/

Statistical tools for high-throughput data, http://www.sthda.com, http://www.sthda.com/english/wiki/text-mining-and-word-cloud-fundamentals-in-r-5-simple-steps-you-should-know

TextGrid Repository, http://www.textgridrep.de/

Text is beautiful, textisbeautiful.net

Textométrie, http://textometrie.ens-lyon.fr and https://groupes.renater.fr/wiki/txm-users/public/tutorial_to_use_stylo_into_txm#

The programming historian, http://programminghistorian.org/

Topic modeling, https://tedunderwood.com/2012/04/07/topic-modeling-made-just-simple-enough/

Topic modeling tool, http://code.google.com/p/topic-modeling-tool/

TopicZoom, http://www.topiczoom.de/

Variance Explained, http://varianceexplained.org/

Voyant, http://voyant-tools.org/, http://voyant-tools.org/docs/#!/guide, http://docs.voyant-tools.org/, http://hermeneuti.ca/

Weka, http://www.cs.waikato.ac.nz/ml/weka/

Wordle, http://www.wordle.net/

 

Forschungskolloquium

(nach Vereinbarung, 4501071)

Im Forschungskolloquium werden entstehende Abschlussarbeiten, besonders Doktorarbeiten vorgestellt und kritisch diskutiert. Teilnahme auf Einladung oder Anfrage.

 


Summer term 2014

Bachelor-Aufbauseminar: Stifters Erzählungen

(Montags, 14-16 Uhr, Beginn 28.4.2014, SDP 1.245, 4500299)

Adalbert Stifter ist nicht nur der große Erzähler des Biedermeiers, sondern verschränkt auf eine für die deutsche Literatur neue Weise Natur und soziale Welt. Thomas Manns Bemerkung, „dass hinter der stillen, innigen Genauigkeit gerade seiner Naturbetrachtung eine Neigung zum Exzessiven, Elementar-Katastrophalen, Pathologischen wirksam ist“, gilt gerade für Stifters Erzählungen. Das Seminar wird in Auswahl die auch heute noch verstörenden Erzählungen Stifters lesen, analysieren und interpretieren. Die Ausgabe von Wolfgang Matz bei Hanser bzw. dtv sollte gründlich studiert werden. Ein langer Lese-Atem ist Voraussetzung für das Seminar.

Literaturhinweise: Adalbert Stifter: Sämtliche Erzählungen, hg. von Wolfgang Matz, München: dtv 2005; Mathias Mayer: Adalbert Stifter. Erzählen als Erkennen. Stuttgart: Reclam 2001.  

 

Master-Seminar: "Seid kreativ!" - Eine didaktische Hoffnung und ihre (Un-)möglichkeiten

(25.4.: 14-16 Uhr, 16.5.: 12-18 Uhr, 6.6.: 12-18 Uhr, 20.6.: 12-18 Uhr , 21.6.9-16 Uhr; 4.7.: 12-18; 5.7.: 9-16 Uhr; Uhr, 18.7.: 14-16 Uhr, Beginn 25.4.2014, Waldweg 26, ERZ 0.147, 4500224)

Kaum etwas ist so schwierig im Unterricht, wie die Umsetzung der vielbeschworenen Spontanität und Freiheit der Kreativität. Im Seminar wollen wir zum einen klären, was unter Kreativität  genauer zu verstehen ist, zum anderen Wege analysieren, wie Kreativität in der Schule umgesetzt werden kann. Unter welchen Bedingungen kann kreativer Unterricht überhaupt gelingen und was sind mögliche Gegenstände, an denen Kreativität erfahren werden kann? Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt und wird sich auch die Zeit zur exemplarischen Erprobung nehmen.

Literaturhinweise: Kreatives Schreiben. Praxis Deutsch 119; Kaufman, J.C. & R. J. Sternberg: The Cambridge Handbook of Creativity. Cambridge 2010; Runco, M.A. & Pritzker, S.: Encyclopedia of Creativity. 2 Bde., New York 2010.

 

Forschungskolloquium

(nach Vereinbarung, 4500422)

Im Forschungskolloquium werden entstehende Abschlussarbeiten, besonders Doktorarbeiten vorgestellt und kritisch diskutiert. Teilnahme auf Einladung oder Anfrage.

 


 

Winter term 2013/14

European Campus of Excellence

World Literature. Reading and Writing in the Age of Globalization

Historic Observatory, Göttingen, 17.2.-2.3.2014

 

Bachelor-Seminar: Lesen - Zur Psychologie des Lesens

(Dienstag, 8-10 Uhr, Beginn 22.10.2013, KWZ 0.610, 459651)

Lesen gehört zu den grundlegenden Kulturtechniken und das seit Jahrtausenden. Der Kognitionswissenschaftler Stanislas Dehaene nennt es gar die größte Erfindung der Menschheit. Was ist das Besondere am Lesen, dass es eine so hohe Wertschätzung erfährt? Das Seminar beschäftigt sich vor allem mit neueren Forschungsergebnissen zur Lesepsychologie und zum Leseerwerb. Wie funktioniert das Lesen kognitiv und emotiv, wie entstehen aus Buchstaben Bilder in unserem Kopf, wie lernen Kinder lesen und welche Konsequenzen hat das alles für Schule und Erziehung?

Literaturhinweis: Franzmann, B. (Ed.) (2001). Handbuch Lesen. Hohegehren; Snowling, M., & Hulme, C. (Ed.) (2005). The Science of Reading. A Handbook, Oxford; Journal of Research in Reading

Master-Seminar: Quantitative Textanalyse

(Mittwoch, 8-10 Uhr, Beginn 23.10.2013, HDW 0.115, 459632)

Computergestütze Verfahren der Textanalyse gewinnen eine wachsende Bedeutung auch in den historisch-hermeneutischen Disziplinen. Das Seminar gibt eine Einführung in Theorie, Konzeption und Praxis der quantitativen Ansätze. Dazu zählen vor allem Most Frequency Words, Pricnicpal Component Analysis, Multivariant Analysis, Sentiment Analysis, Topic Modeling u.a. Das Seminar erläutert wie Texte zu Korpora zusammengeführt und Korpora dann analysisert werden können. Für die Analyse werden Beispiele aus der deutschen Literaturgeschichte gewählt. Ein Laptop wäre hilfreich für die Arbeit in diesem Seminar.

 

Oberseminar: Digital Text Analysis

(Friday, 11-13, Heyne-Haus, 18.10., 15.11., 6.12., 13,12, 10.1.,31.1., 7.2., 21.2, 7.3., 21.3, together with B. Herrmann, J. Kremers, M. Munson, A. Samdi, 4500188)

 

Vorlesung: Using Research Infrastructures - Examples for Humanities and Sciences

(Wednesday 2-5 pm, Thursday 12 am-2 pm, two-weekly, Goldschmidtstraße 7, 1.101, together with S. Azodolmolky et al., 500649 )

In the first part, the course provides an overview on existing research infrastructures for eScience and eResearch. This includes a basic understanding on technologies like cloud computing, grids and data management services. In the second part, practical examples are given from different scientific domains to show case the actual use of research infrastructure and the highlighting of certain aspects, methods or tools. This includes application examples from physics, medicine, and humanities. The course is intended to address the increasing needs for research infrastructures, its implication in different scientific fields and fostering the adoption of methods for compute- and data-intensive science between communities. The students learn what methods and services are available in state-of-the-art research infrastructures and direction of future development.The content is multi-disciplinary by bringing together researchers from different fields and presenting their approach on using infrastructures. More: http://www.swe.informatik.uni-goettingen.de/lectures/using-research-infrastructures-examples-humanities-and-sciences-ws2013

 

Forschungskolloquium

(nach Vereinbarung, 459644)

Im Forschungskolloquium werden entstehende Abschlussarbeiten, besonders Doktorarbeiten vorgestellt und kritisch diskutiert. Teilnahme auf Einladung oder Anfrage.

 


 

Summer term 2013

Bachelor-Seminar: Goethes „Werther“

(Dienstag, 8-10 Uhr, Beginn 16.4., VG 3.108, 458838)

„Die Leiden des jungen Werthers“ ist der erste Bestseller der deutschen Literatur und zählt noch heute unter die viel gelesenen Romane wie kaum ein anderes Buch. Das Seminar untersucht Goethes Briefroman, seine Techniken der empfindsamen Gefühlsdarstellung und seine Motive und Themen, die so viel Aufsehen erregt haben. Zugleich ist das Seminar eine Einführung in die Verfahren der Erzählanalyse und die Konzepte einer literatur- und gattungsgeschichtlichen wie werkbiographischen Kontextualisierung der analytischen Befunde. Der Roman ist bis zum Semesterbeginn vollständig zu lesen.

Literaturhinweise: Johann Wolfgang Goethe: Die Leiden des jungen Werthers. Studienausgabe. Paralleldruck der Fassungen, hg. von M. Luserke, Reclam;  K. Rothmann: Erläuterungen und Dokumente zu: Johann Wolfgang Goethe: Die Leiden des jungen Werther, Reclam; H. Vaget: Interpretation. Johann Wolfgang Goethe: Die Leiden des jungen Werthers, Reclam; K. Eibl/F. Jannidis/M. Willems (Hg.). Der junge Goethe in seiner Zeit, Frankfurt am Main 1998; Mattenklott, G., Art. "Die Leiden des jungen Werthers", in: Goethe-Handbuch 3(1997), S. 51-101. 

 

Wahlpflicht-Seminar: Weltliteratur im Zitat. Neue, computergestützte Wege der Literaturanalyse

(jeder zweite Dienstag, 14-18 Uhr, Beginn 9.4.2013, Computerraum SDP 1.203, zus. mit Annette Geßner und Christian Kötteritzsch, 458841)

Die Werke der Weltliteratur dienen vielen Autoren als Quelle für ihr eigenes Schreiben und sind ihrerseits oftmals durchzogen von intertextuellen Bezügen zu anderen bedeutenden Werken. Welche Formen und Typen der Intertextualität lassen sich unterscheiden und woran lassen sich diese erkennen? Hätte ein Computer diese Stelle ebenfalls automatisch auffinden können? Können solche Textbezüge annotiert und quantifiziert werden und damit Epochen, Autoren und Genre unterschieden? Das Seminar geht diesen Fragen nach. Schwerpunkt der Analyse ist hierbei das Zitieren aus der Bibel in verschiedenen Epochen und Genres der Literatur. Das Seminar führt in Theorie und Methodik der Intertextualität ein und zeigt die unterschiedlichen Ansätze einer quantitativen und qualitativen Analyse der Intertextualität auf.

Literaturhinweise: Manfred Pfister, Intertextualität, in: Borchmeyer, D./Zmegac, V. (Hg.), Moderne Literatur in Grundbegriffen, 2. Aufl. Tübingen 1994, S. 215-218; Thomas Rommel, Literary Studies, in: S. Schreibman/R. Siemens, & Unsworth, J. (Eds.), A Companion to Digital Humanities, Oxford, 2004.

 

Bachelor-Seminar: Literatur rechnen

(Vorbesprechung 19. April 2013, 14-16 Uhr, SDP 1.203, zus. mit Berenike Herrmann, 458842)

In den letzten Jahren sind ganz neue Wege digitaler Textanalyse entstanden. Sie erlauben es, Einzeltexte und auch große Text-Korpora zu analysieren; einerseits mit etablierten erzählanalytischen Verfahren und andererseits mit ganz neuen Ansätzen, die erst der Computer ermöglicht. Das Seminar setzt auf der wissenschaftstheoretischen Ebene an und erörtert die Rolle des empirischen Arbeitens in Theorie und Praxis der digitalen Textanalyse. Ausgehend von Fragestellungen der Korpusstilistik und Stylometrie werden wir uns mit Begriffen wie Korpus, Metadaten, Annotation, Wortliste, Konkordanz, Kookkurrenz, Keyness, Topic Modeling  und Algorithmus beschäftigen.

Die Teilnahme am Seminar beinhaltet auch die praktische Durchführung von computergestützten Textanalysen. Zum Einsatz kommen ausgewählte Programme, wie CATMA und AntConc. Mit solchen Hilfsmitteln können wir z.B. die Distribution bestimmter Phänomene in Texten korrelieren (so das Auftreten von Elementen der Licht-/Dunkelheitsmetaphorik mit bestimmten Handlungsabschnitten in Schnitzlers Novelle Die Toten schweigen). Eine andere Herangehensweise ermöglicht  uns die statistische Bestimmung von Schlüssel-Lexemen auf der Basis von ausgesuchten Referenzkorpora (so können die meistgebrauchten Lexeme im Werk E.T.A. Hoffmanns im Vergleich zum Werk Goethes oder der deutschsprachigen Literatur des 18. /19. Jahrhunderts insgesamt bestimmt werden), während eine dritter Ansatz mit avancierten quantitativen Methoden die Ähnlichkeit von Texten über einen Vergleich der most frequent words misst.

 

Oberseminar: Quantitative Text Analysis

(Mittwoch, 12-13 Uhr, Heyne-Haus, together with B. Herrmann, J. Kremers, M. Munson, A. Samdi, 458892)

 

Forschungskolloquium

(nach Vereinbarung, 458839)

Im Forschungskolloquium werden entstehende Abschlussarbeiten, besonders Doktorarbeiten vorgestellt und kritisch diskutiert. Teilnahme auf Einladung oder Anfrage.

 


 

Winter term 2012/13

 

Interdisziplinäres Bachelor-/Master-Seminar: Gleich, ähnlich, verschieden: Evolution von Strukturen in Biologie und Kulturwissenschaften

(19., 24.-28.09.2012 und weitere Termine, Goldschmidtstraße 1, Seminarraum 277)

Gleich, ähnlich, verschieden: Evolution von Strukturen in Biologie und Kulturwissenschaften ist eine Lehrveranstaltung, die Studierenden aus allen Fachbereichen interdisziplinäre und praxisnahe Zusammenarbeit in Projektgruppen ermöglichen soll. Eine Anrechnung im Rahmen des Studiums ist dabei in vielen Fällen möglich. Besonders geeignet ist die Veranstaltung für Studierende der Fachrichtungen

  • Informatik,
  • Mathematik,
  • Biologie/Bioinformatik und
  • Literaturwissenschaften.

Die Veranstaltung richtet sich an Master-Studierende oder Bachelor-Studierende im letzten Jahr. Die Teilnehmer der Veranstaltung werden im Anschluss an einen einwöchigen Kompaktkurs in fächerübergreifende Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhält eine aus realen Problemen motivierte Aufgabenstellung, die in Gruppenarbeit gelöst werden soll.  
 
Um ein erfolgreichen Verlauf der Projekte zu gewährleisten, ist ein hoher persönlicher Einsatz jedes Teilnehmers erforderlich. Daher kann der tatsächliche Arbeitsaufwand, die anrechnungsfähige Anzahl an Kreditpunkten schnell übersteigen. Belohnt werden engagierten Studierenden durch vielfältige Lernmöglichkeiten, die in 'regulären' Veranstaltungen nicht geboten werden.
 
'Gleich, ähnlich, verschieden: Evolution von Strukturen in Biologie und Kulturwissenschaften' ist Teil des Pilotprojekts Interdisziplinäres Lernen und Zusammenarbeit (siehe über Pilz) und wird angeboten von der Arbeitsgruppe Optimierung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Mikrobiologie und Genetik und dem Institut für Informatik.

Informationen unter: http://optimierung.math.uni-goettingen.de/pilz/pilz6/

Folien zur ersten Orientierung: http://optimierung.math.uni-goettingen.de/pilz/pilz6/files/vorbesprechung.pdf

 

Bachelor-Seminar: Kafkas Erzählungen

(Dienstag, 8-10 Uhr, ERZ N414, 458264)

Franz Kafka gilt als rätselhafter Autor. Erfolglos zu Lebzeiten und nur von wenigen Freunden im Prager Kreis gelesen, ist Kafka der heute wohl bekannteste Autor der deutschen Literatur, dessen Werk das Schicksal des 20. Jahrhunderts vorauszunehmen scheint. ‘Kafkaesk‘ ist zu einem Wort für absurde und undurchdringliche Situationen in vielen Sprachen der Welt geworden. Aber wie hat Kafka seine Texte geschrieben? Wie kann man so rätselhaft und zugleich so präzise schreiben? Aufgabenstellung des Seminars ist die Analyse der stilistischen, erzählerischen und thematischen Besonderheiten. Wir untersuchen mit Verfahren der Narratologie die Erzählungen (nicht die Romane) Kafkas, beziehen dabei die Rezensionen zu Lebezeiten ein, um besser zu verstehen, was Kafkas Schreiben über Macht, Religion, Familie und Sprache ausmacht.

Literaturhinweise: Franz Kafka: Die Erzählungen. Originalfassung. Frankfurt/M.: Fischer 1997; Franz Kafka. Kritik und Rezeption zu Lebzeiten 1912-1924. Hg. von Jürgen Born, Frankfurt/M. 1979; Manfred Engel / Bernd Auerochs (Hg.): Kafka-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. Stuttgart 2010; Links: http://www.kafka.org/; http://www.franzkafka.de;

 

Master-Seminar: Das Schöne. Historische und systematische Perspektiven seiner Bestimmung

(Mittwoch 8-10 Uhr, KWZ 0.608, 458263)

Das Schöne hat eine höchst wechselvolle Geschichte seiner Bestimmung und variiert in und zwischen den Kulturen. Gleichzeitig scheint es eine Universalie zu sein, von der aber niemand verbindlicher anzugeben vermag, was sie ausmacht. Das Seminar hat die Aufgabe, zentrale Bestimmung des Schönen zu identifizieren, solche aus der Begriffsgeschichte, solche aus den unterschiedlichen kulturellen Kontexten und solche aus der gegenwärtigen philosophischen und empirischen Forschung. Ziel des Seminars ist es, ein Konzept des Schönen zu gewinnen, der für experimentelle literaturwissenschaftliche Forschung nützlich ist.

 

Lecture: Principles of Grid and Cloud Computing

(Donnerstag, 12-14 Uhr, Goldschmidtstraße 7. Raum 0.101, with F. Dickmann, T. Gnadt, J. Grabowski, P. Harms, B. Löhnhardt, E. Magradze, A. Quadt, T. Rings, U. Sax)

 

Forschungskolloquium

(nach Vereinbarung, 458262)

Im Forschungskolloquium werden entstehende Abschlussarbeiten, besonders Doktorarbeiten vorgestellt und kritisch diskutiert. Teilnahme auf Einladung oder Anfrage.

 


 

Summer term 2012

Delhi

Der nützliche Autor und der fabelhafte Text

Digital Humanities

Märchen der Romantik

 

St. Louis

Kafka's stories

(Monday and Wednesday, 4.00 p.m. - 6 p.m.)

During his lifetime Franz Kafka was an unsuccessful writer, known only by some of his friends in Prague, only few colleagues in other European towns and some publishers. Today he is the most eminent German writer. His stories and novels seem to envisage the fate of the whole 20th century. “Kafkaesk” is becoming a word in many languages to describe inscrutable and absurd situations. But how has Kafka written his stories? How it is possible to be so enigmatic and precise at the same time? What make his style distinct from any other writings and, though, a paradigm for writers still today? The task of the seminar is to analyse Kafka’s way of writing. We will do narratological analysis of selected stories of Kafka (but not of his novels) and we will read the literary critic at Kafka’s life time, to get a better understanding of his exceptional style and his thinking on power, religion, family, and language. Readings, papers and discussion in German but English translations of Kafka’s stories will be helpful to get a subtle comprehension of his writings.

Franz Kafka, The Complete Stories. Edited by Nahum N. Glatzer, Foreword John Updike, Schocken Books 1995; Franz Kafka, Die Erzählungen. Originalfassung. Fischer 1997

 

Göttingen

Vorlesung: Literatur um 1800

(Mo 18-20 Uhr, PH 20, 457299)

Literatur um 1800 – das meint vor allem die Weimarer Klassik und die Romantik, die als Doppelepoche das ‚goldene Zeitalter‘ der deutschen Literatur umschreiben. Die Namen und Werke Goethes und Schillers, Schlegels und Kleists, Jean Pauls, Eichendorff oder Hölderlins stehen für einen ungeahnten Reichtum der Literatur in deutscher Sprache. Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Literatur um 1800, problematisiert ihre Bedeutung für die Moderne und diskutiert dabei zugleich die Schwierigkeiten einer angemessenen literaturhistorischen Konzeptualisierung dieser Zeit.

 

Master-/Hauptseminar: Was heißt literarisch zu schreiben? Zur Literaturpsychologie der Kreativität 

(Mi 8-10 Uhr, SDP 1.245, 457347)

Das Schreiben von Literatur gehört zu den umrätselten Vorgängen. Ästhetische Theorien und psychoanalytische Phantasien, poetologische Selbststilisierungen und literaturtheoretische Modellierungen umgeben die literarische Kreativität mit einer Aura, die mal subtilere Vorstellungen des Unsagbaren, mal krude Ableitungen von Genie und Wahnsinn aufruft. Das Seminar wird sich nicht mit diesen Ansätzen befassen, sondern mit Ansätzen der empirischen Psychologie der Kreativität.

 

Forschungskolloquium

(Mi 10-12 Uhr)

Im Forschungskolloquium werden entstehende Abschlussarbeiten, besonders Doktorarbeiten vorgestellt und kritisch diskutiert. Teilnahme auf Einladung oder Anfrage.

 

http://voyant-tools.org/docs/#!/guide